Positiver Geburtsbericht - Elli&Frida

Ich hätte nach Ellas Entbindung nicht gedacht, dass es für mich möglich wäre so eine tolle und fast schmerzfreie Geburt zu erleben. Für mich haben Geburt, größte Anstrengungen und Schmerzensschreie zusammengehört. Bei Frida war alles anders. Da ich durch Ellas Geburt wusste was auf mich in etwa zukommen würde, konnte ich mich viel besser auf das was mich erwartet einstellen. Das alles anders kommen würde als ich es mir ausgemalt habe wusste ich noch nicht, als am Mittwoch Abend die „Periodenschmerzen“ anfingen.

3-4 Wochen vor der Geburt hab ich dank Sonja angefangen mich mental mit positiven Affirmationen aus dem Bereich Hypnobirthing vorzubereiten. Die Übungen, welche ich wirklich nur während der Arbeit gehört habe, weil ich sonst keine Zeit dafür aufbringen konnte, haben mir wirklich geholfen zu entspannen. Die Veränderungen die mein Körper während der ersten Morgenstunden des Geburtstags unserer zweiten Tochter durchlebte registrierte ich genau. Zwischen den nun recht regelmäßigen aber nicht schmerzhaften Kontraktionen (3.00-6.00 Uhr) bin ich immer wieder eingeschlafen.

Als ich wieder von einer Kontraktion geweckt wurde, dieses Mal empfand ich sie etwas länger, ging ich auf die Toilette. Mein Körper befreite sich. Rosa farbener, dünnflüssiger Ausfluss und recht dünner Stuhl verließen meinen Körper.


Ich legte mich wieder ins Bett und versuchte mich zu entspannen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich: Es geht los! Eine kleine Restunsicherheit war da aber ich freute mich, dass mein Geist nicht wie bei Ellas Geburt von Panik und Angst ergriffen war sondern klar, wach und hell den Weg für mich vorgab. Der Wecker klingelt um 07.30 Uhr - ich kuschle noch mit meiner Ella. Das letzte Mal zu dritt und mit Babybauch, den sie so liebt (Auch jetzt nach der Geburt kuschelt sie gern auf meinem nackten Bauch).

Wir frühstücken ganz normal. Ab und an muss ich die Küche wegen einer Kontraktion verlassen und mich konzentrieren. Ella soll nichts mitbekommen, denn für sie geht es gleich in die Kita wo sie abgelenkt ist und eine schöne Zeit hat. Die Zeit bis um 9.00 Uhr verging rasend schnell. Gemeinsam mit Franz brachte ich Ella noch rüber in die Kita. Alles sollte für sie so normal wie möglich ablaufen. Kaum waren wir wieder zu Hause entspannte sich mein Körper noch ein Stück mehr.


Ich verbrachte die Zeit mit Beckenkreisen, laufen und hieß jede ankommende Welle die meinen Körper entlangrollte willkommen - immer die positiven Affirmationen zur angeleiteten Entspannung im Ohr. Als die Fruchtblase sich öffnete und mir klares Fruchtwasser die Beine hinabrann war ich darin bestärkt, dass es meinem Baby gut geht. Für uns der passende Zeitpunkt um in die Klinik zu fahren.

Den ganzen Weg in die Klinik hatte ich nicht eine spürbare Kontraktion. Erst als das Auto vor dem Kreißsaal hielt durchströmte mich wieder diese natürliche Energie. Im Kreißsaal angekommen erlebte ich ganz instinktiv und intuitiv die Natürlichkeit der Geburt unserer zweiten Tochter. Ich befand mich auf dem Bett, stand auf allen Vieren. Eine absolute Urgewalt durchfuhr mich. Jede Druckwelle durchfuhr meinen Körper vom Kopf bis hinab zu Frida. Das Verrückteste: das alles lief ohne Schmerz ab. Ich ließ los und ließ sie den Geburtsverlauf bestimmen. Sie hatte es eilig, mir ging es fast ein bisschen schnell.


In wenigen Minuten brachte ich unsere zweite Tochter auf diese Welt. Ein Schrei, ein Lächeln der Erleichterung. Mein Geist war wach, mein Herz erfüllt. Die Nabelschnur welche uns immer noch verband pulsierte weiter.

Elli&Frida | Die Überraschung über dieses tolle Geburtserlebnis steht Elli noch ins Gesicht geschrieben.


94 Ansichten
WunderWunschGeburt
Hypnobirthing Geburtsvorbereitung
  • Schwarz Instagram Icon
  • Schwarz Facebook Icon
  • Schwarz YouTube Icon
  • Schwarz Pinterest Icon

©2020 by WunderWunschGeburt.